Urs Imboden trumpft auf:

Der Slalomspezialist Urs Imboden (Bildmitte) sowie sein Trainer Hans Daniel Fahrner aus Prad (stehend 2. von links) mit den Fans Manfred Gander (kniend 2. von links), „Sevas“ (ganz rechts) und Berni Koch (kniend rechts) sowie mit Betreuern und weiteren Freunden.
 
Prad/Münstertal – Der Slalomfahrer Urs Imboden aus dem Münstertal in der Schweiz, der von Hans Daniel Fahrner aus Prad trainiert wird, hat während der heurigen Wintersaison beachtliche Erfolge einfahren können. In der breiten Öffentlichkeit gingen die Leistungen des 34-jährigen, seit der Weltcupsaison 2006/07 für ­Moldawien startenden Graubündner Slalomspezialisten bedauerlicherweise etwas unter. Dabei hatte es Urs Imboden während der heurigen Saison bei 9 Weltcupläufen ganze sieben Mal in die Endwertung geschafft. Beim Slalom in Kitzbühel kam er am 25. Januar 2009 auf den 14. Rang, bei der Alpinen Skiweltmeisterschaft 2009 in Val-d’Isère wurde er ­Neunter im Slalom. Beim Rennen in Kitzbühel sowie beim ­legendären Nacht­slalom in ­Schladming durften auf Einladung von Hans Daniel Fahrner und Urs ­Imboden auch drei Freunde aus Prad Weltcupluft schnuppern: Manfred Gamper, Johann Rabensteiner, alias „Sevas“, sowie Berni Koch. „Wir erlebten wunderschöne Tage und möchten Hans Daniel und Urs dafür danken, dass wir die Rennen sozusagen in der ersten Reihe mitverfolgen konnten,“ so die drei Prader. Es sei erstaunlich, wie stark sich das „Ein-Mann-Team“ bei jedem Rennen ins Zeug legt. Seit der Freistellung von Swiss-Ski bestreitet Urs Imboden die Rennen ohne Sponsor und Ausrüsterverträge.
Begonnen hatte seine Kar­riere in der ­Schweizer Nationalmannschaft, sein ­bisher grö­ß­ter Erfolg war der 5. Platz im Slalom bei den Olympischen Winter­spielen 2002. (
sepp)